Lässt du deine Waschmaschine eingesteckt? Elektriker erklären, was passieren kann

Moderne Waschmaschinen – sicher und effizient im Stand-by-Modus
Moderne Waschmaschinen – sicher und effizient im Stand-by-Modus

Das Thema, dass moderne Waschmaschinen ständig am Strom hängen, sorgt immer wieder für Diskussionen im Haushalt. Die meisten Fachleute sagen aber: Bei modernen Geräten ist das Dauerangeschlossensein meist sicher und oft sogar die praktischere Lösung. Ob aus technischen Gründen oder wegen des Komforts — die Vorteile sind zahlreich. Trotzdem gibt es Situationen, in denen man vorsichtig sein sollte.

Warum Daueranschluss Sinn macht

Moderne Waschmaschinen sind so gebaut, dass sie dauerhaft am Stromnetz bleiben können. Ein durchgängig verbundener Zustand hat den Vorteil, dass Funktionen wie Programmspeicher und interne Uhr ständig aktiv sind und Einstellungen oder Startzeiten nicht durcheinanderkommen. Neuere Modelle sind genau auf diese permanente Verbindung ausgelegt und dadurch besonders benutzerfreundlich.

Der Energieverbrauch im Stand-by-Modus moderner Geräte liegt durchschnittlich zwischen 0,5 und 2 Watt pro Stunde. Das schlägt sich auf der monatlichen Stromrechnung kaum nieder — hier geht es eher um ein paar Cent.

Mehr Sicherheit durch Technik

Heutige Haushaltsgeräte haben häufig einen Überspannungsschutz, der die Maschine bei unerwarteten Stromproblemen schützt. Fängt das Netz an zu „zicken“, schalten moderne Waschmaschinen die Stromzufuhr automatisch ab, um teure Reparaturen und Elektronikschäden zu verhindern. Diesen Schutz findet man besonders bei neuen Modellen, die einen geringeren Stand-by-Verbrauch von 0,7 Watt haben. Ältere Geräte bieten dagegen nur begrenzten oder gar keinen Überspannungsschutz und verbrauchen mehr.

Wenn man das Gerät ständig vom Netz trennt, kann das durch mechanischen Verschleiß Stecker und Steckdose angreifen. Langfristig steigt so das Risiko für Störungen oder Kurzschlüsse, was einen teuren Austausch der Steckdose nach sich ziehen kann. In feuchten Räumen wie dem Badezimmer ist es besonders unpraktisch und gefährlich, den Stecker regelmäßig anzufassen — hier empfiehlt sich eine spritzwassergeschützte Steckdose.

Wann du den Stecker ziehen solltest

Trotz all der Vorteile gibt es Situationen, in denen es sinnvoll ist, den Stecker zu ziehen. Bei längerer Abwesenheit, zum Beispiel im Urlaub, ist es ratsam, die Waschmaschine vom Netz zu trennen. So reduziert man das Risiko unerwarteter Störungen durch Netzprobleme oder Wasserschäden.

Für mehr Sicherheit im Haushalt lohnt sich eine spritzwassergeschützte Steckdose, und man sollte regelmäßig das Stromkabel sowie den Stecker auf Beschädigungen prüfen. Bei einem unzuverlässigen Stromnetz ist eine zusätzliche Überspannungsschutz-Einrichtung empfehlenswert, und es sollten keine weiteren schweren Geräte auf derselben Sicherungsgruppe wie die Waschmaschine laufen.

Richtig genutzt: Sicherheit und Nachhaltigkeit

Eine korrekte und nachhaltige Nutzung ist entscheidend für den dauerhaften Betrieb von Waschmaschinen. Experten empfehlen, die Maschine an einer eigenen, gut erreichbaren Sicherungsgruppe mit Erdung anzuschließen. Diese Maßnahme ist sinnvoll und wird von Fachleuten empfohlen.

Ich persönlich genieße den Komfort einer korrekt angeschlossenen und sicheren Waschmaschine — das gibt mir ein gutes Gefühl. Keine Sorge mehr um lose Stecker oder beschädigte Kabel, und so spare ich mir langfristig Ärger und Reparaturkosten.

Moderne Waschmaschinen, die ständig an einer gut geschützten Steckdose hängen, bringen viele Vorteile: von der Technik über den Energieverbrauch bis hin zur Sicherheit. Ein verantwortungsbewusster Umgang macht das Haushaltsleben sicherer und nachhaltiger. Überlege dir deshalb, wie du mit deiner Waschmaschine umgehst und welche Vorkehrungen du treffen kannst, um deinen Haushalt langfristig sinnvoll zu gestalten.